DIE JUGEND VON ORLEANS
Staatsschauspiel Dresden I September 2026
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»Hundertjähriger Krieg, Frankreich gegen England, Kampf der europäischen Supermächte, im Zentrum der Schlacht: Johanna von Orléans oder auch Jeanne d’Arc. Nationaler Mythos und Heldinnenfigur, die von Gott berufen und von Schiller beschrieben für Frankreich und König Karl in den Krieg zieht. Zu Lebzeiten erst gefeiert, dann verurteilt und verbrannt, hunderte Jahre später schließlich heilig gesprochen. Ihre Geschichte wurde vielfach bearbeitet, vertont und verfilmt, als Symbol für Mut und den Willen zum Widerstand ist sie auch in die Populärkultur eingegangen. Ein Superstar, eine Ikone – aber auch ein Role Model für heute? Schließlich ist die Geschichte der Jeanne d’Arc auch eine Geschichte von Fanatismus und Radikalisierung, Patriotismus und Kampf um jeden Preis. Doch welchen Preis sind wir bereit zu zahlen, und wo hätten wir lieber Rabatt?
In Zeiten, in denen es allerorts brennt, begeben sich Dresdner Jugendliche gemeinsam mit Johanna in den Kampf und fragen sich: Wofür es sich lohnt zu kämpfen, wie weit wollen wir dabei gehen und wann würden wir lieber zuhause bleiben? Und warum müssen wir eigentlich die Suppe auslöffeln, die andere uns eingebrockt haben? Es geht um Ideale, falschen Stolz und echte Gefühle und die Frage, wo zwischen all dem eigentlich noch Platz ist für die Liebe und, naja, das Glück.«
(Ankündigungstext Staatsschauspiel Dresden)
Mit: Janek Barwitzki, Lotte Fischer, Corey Fontan, Justus Matkey, Anna Müller, Marlène M., Florentine Scheiba, Liotta Schneider, Amy Aaliyah Strupix, Lovis J. Theilig, Helena Werthschütz, Juliane Wolf
Regie und Text: Felix Krakau I Bühne: Marie Gimpel I Kostüm: Jenny Theisen I Musik: Timo Hein I Dramaturgie: Lena Iversen
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(Fotos: Sebastian Hoppe)
»Schillers Jungfrau von Orleans wird von Felix Krakau und einer beeindruckenden jungen Schauspielcrew zeitgemäß zerpflückt. Dass sich unmittelbar nach dem Ende ein fulminanter Beifall Bahn brach, war hoch verdient. Ein Spielzeitauftakt nach Maß.«
DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN
»Pur, erfrischend, kämpferisch: Felix Krakau gelingt das differenzierte Porträt einer Jugend, der oft nachgesagt wird, dass sie es richten muss.«
DIE DEUTSCHE BÜHNE